FDP.Die Liberalen Bülach

FDP. Die Liberalen
PLR. Les Libéraux-Radicaux

Zurück auf Feld 2 für ein transparentes ZVG Projekt

 

Bestärkt durch den Entscheid des Gemeinderates nimmt die FDP Bülach Kenntnis von der Rückweisung des vom Stadtrat / Verwaltung aufgegleisten Projektes der zentralen Stadtverwaltung. Der Antrag war nicht transparent, unausgereift, der Kauf im Stockwerkeigentum problematisch und vor allem viel zu teuer. Die Argumentation der FDP für ein kostengünstigeres Projekt auf stadteigenem Land vermochte eine Mehrheit des Parlamentes zu überzeugen. 

 

Gute Arbeit leistete die parlamentarische Fachkommission IV unter der Leitung von Milos Alincic, welche die Rückweisung mit einem Auftrag an den Stadtrat verband. Dieser fordert wie der Minderheitsantrag der RPK eine stadteigene Lösung für ein zentralisiertes Verwaltungsgebäude. Dafür soll der Stadtrat einen Projektwettbewerb durchführen sowie die Submissionsverordnung einhalten. Diesem zweckmässigen und zielgerichteten Auftrag kann sich der Stadtrat nun nicht entziehen.

Die FDP empfiehlt dem Stadtrat im Sinne einer transparenten Politik vorgängig eine Zusatzschlaufe zu begehen und in Form eines Antrages dem Gemeinderat vier Grundsatzfragen zu stellen:

  • Soll ein zentrales Verwaltungsgebäude im Stockwerkeigentum gekauft werden oder ist ein unabhängiges Rathaus im Eigenbau anzustreben? Welches sind die Vor- und Nachteile dieser Varianten und welchen Einfluss haben sie auf die Entwicklung des Steuerfuss.
  • Es sind die möglichen Standorte in der Seematt, bei den Tennisplätzen, im Hertiquartier (Bahnhof), beim reformierten Kirchgemeindehaus und weitere Standorte gegeneinander abzuwägen.
  • Welchen Zielen hat eine zentrale Stadtverwaltung zu folgen? Festlegung des Raumprogramms, des Ausbaustandarts und den zusätzlichen Bedürfnissen für rationalisierte Abläufe innerhalb der Verwaltung.
  • Transparente Abrechnung der bisherigen Projektierungsaufwendungen und Beantragung eines neuen Projektierungskredites zusammen mit der Festlegung der entsprechenden Projektorganisation.

Wenn diese Grundsatzbereiche vom Parlament abgesegnet sind, kann ein entsprechender Gesamtleistungswettbewerb unter Einhaltung der Submissionsverordnung lanciert werden. Mit einem Gesamtleistungswettbewerb kann zügig ein zweckmässiges Gebäude zu sicherlich günstigen Konditionen eruiert werden, die Zahl von 11 Millionen für das FDP-Projekt ist schliesslich bekannt. Ein klassischer Architekturwettbewerb wäre sicherlich das falsche Instrument und würde einen grösseren Zeitbedarf und höhere Kosten verursachen.

Nach Meinung der FDP wurde mit der Rückweisung eine gute Basis für das ZVG geschaffen, welches auch zügig realisiert werden muss. Viele Grundlagen liegen bereit und müssen nur noch entsprechend aufbereitet werden, jedoch ab jetzt ohne den Beizug der bisherigen RESO-«Berater». Dieses Vorgehen schafft wieder das nötige Vertrauen, die Transparenz und Verbindlichkeit um auch die Mehrheit im Gemeinderat und der Bevölkerung zu gewinnen.

Die FDP Bülach freut sich, am Projekt einer funktionellen und finanzierbaren Zentralverwaltung mitzuarbeiten.

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