Gute Arbeit leistete die parlamentarische Fachkommission IV unter der Leitung von Milos Alincic, welche die Rückweisung mit einem Auftrag an den Stadtrat verband. Dieser fordert wie der Minderheitsantrag der RPK eine stadteigene Lösung für ein zentralisiertes Verwaltungsgebäude. Dafür soll der Stadtrat einen Projektwettbewerb durchführen sowie die Submissionsverordnung einhalten. Diesem zweckmässigen und zielgerichteten Auftrag kann sich der Stadtrat nun nicht entziehen.
Die FDP empfiehlt dem Stadtrat im Sinne einer transparenten Politik vorgängig eine Zusatzschlaufe zu begehen und in Form eines Antrages dem Gemeinderat vier Grundsatzfragen zu stellen:
Wenn diese Grundsatzbereiche vom Parlament abgesegnet sind, kann ein entsprechender Gesamtleistungswettbewerb unter Einhaltung der Submissionsverordnung lanciert werden. Mit einem Gesamtleistungswettbewerb kann zügig ein zweckmässiges Gebäude zu sicherlich günstigen Konditionen eruiert werden, die Zahl von 11 Millionen für das FDP-Projekt ist schliesslich bekannt. Ein klassischer Architekturwettbewerb wäre sicherlich das falsche Instrument und würde einen grösseren Zeitbedarf und höhere Kosten verursachen.
Nach Meinung der FDP wurde mit der Rückweisung eine gute Basis für das ZVG geschaffen, welches auch zügig realisiert werden muss. Viele Grundlagen liegen bereit und müssen nur noch entsprechend aufbereitet werden, jedoch ab jetzt ohne den Beizug der bisherigen RESO-«Berater». Dieses Vorgehen schafft wieder das nötige Vertrauen, die Transparenz und Verbindlichkeit um auch die Mehrheit im Gemeinderat und der Bevölkerung zu gewinnen.
Die FDP Bülach freut sich, am Projekt einer funktionellen und finanzierbaren Zentralverwaltung mitzuarbeiten.