Vor einem Jahr haben sich bürgerliche Kräfte gegen eine Steuerfusserhöhung der Oberstufenschulgemeinde eingesetzt. Doch die Schulpflege vermochte die finanzielle Zukunft der Oberstufe derart negativ zu schildern, dass eine Mehrheit der wenigen Anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (vor allem SchulpflegerInnen!) sich für eine zweiprozentige Steuerfusserhöhung entschieden.
Nun liegen die Zahlen der Steuereingänge für das Jahr 2008 vor und siehe da: Die Schule macht statt eines budgetierten Verlustes einen Gewinn von Fr. 1,8 Mio. Selbst ohne Steuerfusserhöhung von 2 % wäre ein Gewinn von Fr. 700‘000.-- erzielt worden.
Die Schule ist angehalten, diese unnötige Steuerfusserhöhung im Budget 2009 wieder rückgängig zu machen. Auch im Jahr 2009 werden die Steuern aus verschiedenen Gründen sprudeln und es kann nicht Aufgabe sein, das Eigenkapital der Schule in grossartige Höhen zu schrauben, derweil die Steuerzahler an der sich abzeichnenden Rezession zu leiden haben werden.
Weil die Einsicht der Schulpflege nicht zu erwarten ist, können nur die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger diesen Trend korrigieren.